Drucki absolviert Gaststart beim GTP-Weekend in Zandvoort 15.07.01

 

Auf Einladung von Rainer Stiefel, Mitstreiter im Clio V6, Teamkollege bei MRS und Teamchef des RS-Racing Porsche Teams, kam Drucki zum holländischen Dünenkurs nach Zandvoort an die Nordsee um Friederike Moritz auf ihrem Porsche 993-Cup in der GTP-Michelin Langstrecke zu unterstützen.

 

Freies Training: ...war schon gelaufen, als Ralf auf der Rennstrecke eintraf also wurde kurzerhand das Zeittraining der Michelin- Trophy zum Test für Ralf umfunktioniert, der dort außer Konkurrenz mitfuhr. Schließlich saß Ralf zum ersten mal in einem solchen Auto und sollte doch ein paar Runden drehen, bevor es im Zeittraining ernst wurde.

Ralf gewöhnte sich sehr schnell an das Auto und fuhr bereits nach 6! Runden Spitzenzeiten, die auch schon 5Sekunden unter denen seiner Teamkollegin lagen.

 

1. Zeittraining: Die Urlaubsgegend von Zandvoort zeigte sich von ihrer schlechten Seite und Regen fiel hernieder. Das Zt. dauerte 1 Stunde und da die Möglichkeit auf Wetterbesserung bestand sollte erst Friederike ihren Turn absolvieren. Nach einer halben Stunde wurde der Fahrerwechsel vollzogen und nun lag es an Drucki die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Mit einem unbekannten Auto im Regen keine leichte Aufgabe. Doch Drucki zeigte, daß sich ein Eifeler mit diesen Bedingungen auskennt und holt überlegen die Pole-Position in der Klasse und Rang 9 im Gesamten von 25 Autos, was bedeutet, daß er einige der wesentlich stärkeren GT2 Porsche hinter sich gelassen hat, so auch, zur allgemeinen Freude, den seines Teamchefs Rainer Stiefel.

 

2. Zeittraining: Für das halbstündige Zt. am Sonntagmorgen waren nun Slicks angesagt. Ralf fuhr nun als erster raus, brauchte genau 3 Runden um die Bestzeit zu markieren, die bis zum Schluß bestand hatte und schlappe 1,5 Sekunden vor dem zweitschnellsten aus der Klasse lag.

 

Rennen: Den Startturn des 3-Stunden Rennens fuhr Drucki, kämpfte anfangs munter mit einigen GT3 Porsche und fuhr dann einsam seine Runden, nur darauf bedacht soviel Vorsprung herauszufahren, so daß Friederike die Führungsposition verteidigen konnte. Dies gelang nicht, da die 25 Sekunden Vorsprung innerhalb des Turns in einen 20 Sekunden Rückstand umgewandelt wurden. Die Angriffspläne von Ralf wurden durch einen zu arg verschlissenen Reifensatz im 3.Turn zerschlagen, so daß man sich bald mit dem 2. Platz abgefunden hatte. Nach dem Reifenwechsel zeigte Friederike in ihrem 2. Turn eine famose Leistung, als sie annähernd die Zeiten des Führenden fuhr. Nun sollte Ralf im letzten Turn noch mal angreifen, doch auch dieses Vorhaben wurde verhindert, als das linke vordere Radlager seinen Dienst quittierte und man mußte enttäuscht 16 Runden vor Schluß aufgeben.

Der Form halber ging man zur Siegerehrung und prompt gab es als Trost (oder Todesstoß) einen Pokal, nämlich den für das letztplatzierte Team in Wertung! J


© Jocky2001                                                                                                         16.07.2001