Harte Arbeit bei den 24/h von Köln

Die Plätze 7 und 12 waren das Ergebnis harter Arbeit aber auch viel Spaß von Ralf Druckenmüller bei den 24/h von Köln 2003. Als einer der wenigen Doppelstarter bei dem Kart-Spektakel auf der Indoor Bahn von Karting-Cologne, fuhr Drucki die bescheidene Anzahl von 6 Turns, sprich 600 Runden auf dem anspruchsvollen und anstrengenden Kurs, in den Teams Weber und Snogard. Schon beim freien Training stellte sich heraus, dass er der schnellste Mann der beiden Teams war. Somit fiel auch die Fahrerwahl für das Zeittraining nicht schwer. Ein ungewohntes Bild war es jedoch schon, einen Fahrer während des Ein-Runden-Qualifyings von einem ins andere Kart springen zu sehen! Während der erste Versuch noch einige Fehler barg, konnte Ralf bei der Zeitrunde im Kart des Teams Snogard eine hervorragende fünfte Startposition herausfahren.

Nach dem traditionellen Le-Mans-Start, bei welchem die Fahrer zuerst zu ihren, bereits laufenden Karts sprinten müssen, konnte der Mendiger zuerst Plätze gutmachen und fuhr zeitweise auf der dritten Position, musste dann aber die Teams Wertgrund und No-Fear ziehen lassen. Druckis Fahrer aus der Formel Renault, Philipp Jenig und Kenneth Heyer konnten die gute Position des Snogard Karts zuerst halten, doch als die Hobbyfahrer, welche den größeren Teil des Teams bildeten, zum Einsatz kamen, viel man erwartungsgemäß zurück und konnte schließlich nur den zwölften und letzten Platz belegen. Die Formel König Profis, Ronny Wechselberger und Jochen Nerpel, konnten derweil für das Team von Udo Weber Plätze gutmachen. Die, auch zum Großteil aus Hobbyfahrern gebildete Mannschaft, zeigte eine unerwartet gute Leistung, wurde zeitweise unter den ersten drei geführt und konnte im Endeffekt einen guten siebten Platz belegen!

Auch die erst vierzehnjährige Schwester von Heinz-Harald Frentzen, Nadine, zeigte eine gute Leistung, musste allerdings ihre Turns aufgrund nachlassender Kräfte etwas früher beenden. Aber auch die anderen Fahrer hatten weitläufig über einige Blasen an den Händen oder blaue Flecken im Rippenbereich zu klagen, so dass der Medical-Bereich einer der gefragtesten Aufenthaltsorte war.

Der Sieg ging schließlich erneut an das Team von Bernd Schneider, der sich mit seinen Piloten Dirk Müller, Christopher Brück, Jörg Hardt, Alexander Roloff, Thomas Jäger, Maxi Götz, Michael Herich, Rico Zschemisch, Marcus Gievers und Nino de Angelo von Anfang an, an die Spitze setzte und souverän vor den Teams Wertgrund und No-Fear die Ziellinie passierte. 

Trotz der Strapazen und einiger Tage mit Muskelkater und wunder Hände, steht Druckis nächster Termin bereits fest: die 24/h von Erkelenz bei Jörg Müller am 01. und 02. Februar! 

26.01.2003
  © Jocky